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Der Start ging daneben – der Kampf nicht

Zur eher ungewohnten Eishockey-Zeit von 07:45 Uhr ging es für die RED LIONS im Gastspiel gegen DUKLA VBZ in Dübendorf los. Und ja – das merkte man sofort: Nicht bei allen klingelte der Wecker im perfekten Löwen-Takt. 😉


Zu Beginn fehlte deshalb nicht nur ein Spieler, sondern gleich ein ganzes Zahnrad im sonst so verlässlichen Löwen-Uhrwerk. Plötzlich lief alles im Schongang. Jeder wollte führen, jeder kämpfte – doch Ordnung? Fehlanzeige. Selbst von der Bande her wurde mehr palavert als dirigiert.


So kam es, wie es kommen musste: Nach 15 Minuten stand es bereits 2:0 für DUKLA VBZ. Wie das Resultat wohl ausgesehen hätte, wenn die RED LIONS zur für sie gewohnten Zeit um 08:00 Uhr hätten starten dürfen, bleibt eines dieser grossen Eishockey-Mysterien …

Doch der Morgen hielt noch weitere Prüfungen bereit. Thomas Rutschmann musste früh verletzt passen, der Mann ohne Wecker war dafür endlich voll da – und schon wurden die Positionen erneut fleissig durchgemischt. Bis sich die neuen Linien gefunden hatten, dauerte es leider lange genug, um noch einen weiteren Gegentreffer hinnehmen zu müssen. Mit einem 3:0-Rückstand ging es in die Pause.


Nach Wundenlecken, geheimen Ritualen und vermutlich einer mentalen Extra-Koffeinladung kehrten die Löwen zur zweiten Hälfte aufs Eis zurück – mit dem klaren Ziel, das Spiel noch zu drehen. Und siehe da: Der eigene Rhythmus war plötzlich wieder da. Die RED LIONS erhöhten den Druck, fanden ins Spiel und machten die Partie deutlich ausgeglichener und spannender.

Am Ende reichte der neu entfachte Kampf- und Teamgeist diesmal nicht ganz. Das Löwenrudel musste das Eis mit einer 4:1-Niederlage verlassen – erhobenen Hauptes, aber mit klaren Erkenntnissen im Gepäck.


Der Fehler gehört zum Spiel – die Lektion zum nächsten Sieg.


Und genau diese Lektion können die RED LIONS schon morgen wieder anwenden. Dann heisst es erneut: zeigen, dass man Eishockey nicht nur leidenschaftlich, sondern auch erfolgreich spielen kann. 🦁🏒



 
 
 

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