STARKER KAMPF - BITTERES ENDE
- Markus Geiser
- vor 7 Tagen
- 2 Min. Lesezeit
Nach der bitteren 0:9-Klatsche vom letzten Mittwoch an der Winterclassic in Effretikon gegen CHÖRBLI war eines glasklar: Diesen Sonntagmorgen musste eine Reaktion her. Und zwar eine deutliche.
Auf der Gegenseite machten sich die UNDERSTREET TIGERS bereit. Die letzte Direktbegegnung auf dem Dolder war den RED LIONS noch gut in Erinnerung – eine knappe 3:2-Niederlage, bei der mehr drin gewesen wäre. Doch heute war Heimeis-Zeit. Und die Statistik sprach für die Löwen: In den letzten Jahren gingen die Heimspiele stets an das Löwenrudel. Optimismus war also durchaus angebracht.
Allerdings stand da noch dieser eine Faktor im Weg: Keeper Roger. Bekannt für seine konstante, nervenstarke Leistung – einer, der Schüsse frisst und Chancen verdaut. Beste Voraussetzungen also für ein intensives, spannendes Spiel.
Der Start? Leider alles andere als ideal. 0:2 – und schon wieder liefen die RED LIONS einem Rückstand hinterher. Doch diesmal zeigte sich, was in den letzten Monaten gewachsen ist: Teamgeist, Geduld und Moral. Die Löwen bissen sich zurück ins Spiel und stellten bis zur ersten Pause auf 2:2. Alles wieder offen. Das Rudel wach. Und hungrig.
Was folgte, war ein Spiel, in dem jeder Zentimeter Eis hart umkämpft war. Die letzten beiden Drittel waren geprägt von Führungstreffern der Tigers – und von Löwen, die sich einfach nicht abschütteln liessen. Immer wieder kam man gefährlich nahe an den Ausgleich heran.Allen voran Daniel Stoll, der einmal mehr zeigte, was ein echter Sniper ist. Mit seinen Treffern hielt er die Heimmannschaft im Spiel und den Glauben am Leben.
Defensiv jedoch lief nicht alles nach Plan. Unglückliche Situationen, sogar Eigentore, machten den RED LIONS das Leben schwer. Am Ende stand eine Niederlage mit drei Toren Rückstand auf der Anzeige. Bitter – vor allem, weil der Einsatz stimmte und der Kampf nie fehlte. Die Scheibe wollte an diesem Morgen einfach nicht immer für die Löwen springen.
Unterm Strich bleibt das Gefühl, ein Spiel verloren zu haben, das man technisch gesehen auch hätte gewinnen können. Entsprechend verliessen einige Löwen das Eis mit Frust im Bauch – und dem Wissen, dass das Resultat bei etwas mehr Spielglück auch ganz anders hätte aussehen können.
Jetzt heisst es: Wunden lecken, Staub abklopfen, Blick nach vorne.Denn schon am Samstag wartet mit den GOLDIES die nächste Herausforderung. Und eines ist sicher: Dieses Löwenrudel ist noch lange nicht satt. 🦁🔥





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